
01 — Über uns
Mobilität, konstruiert im Herzen von Kabul.
Tech Orthopedic Service ist die Werkstattmarke der Empor Organization — einer registrierten afghanischen NGO, die seit 2003 Prothetik und Orthetik von Weltklasse im eigenen Land fertigt.
Unsere Mission
Bewegung, Selbstständigkeit und Würde zurückzugeben — jedem Patienten, der zu uns kommt.
Wir verbinden original deutsche Komponenten und Technik mit handwerklichem Können und langfristiger Begleitung, damit unsere Hilfsmittel nicht nur auf dem Papier passen — sondern im echten Leben funktionieren, auf den Straßen Kabuls, bei der Arbeit und in der Schule. Best quality for better life.
02 — Unsere Geschichte
Von der Ein-Mann-Werkstatt zum landesweiten Dienst.
Der Mann, der sie aufgebaut hat, und die Freunde in Deutschland, die sie getragen haben — das sind die Jahre.
Mitte der 80er – 2003 · Der Gründer
Wali Nawabi — der lange Weg zurück nach Kabul
Mitte der achtziger Jahre zwang der Krieg Abdul Wali Nawabi, seine Heimat zu verlassen. In Deutschland absolvierte er eine Ausbildung zum Orthopädietechniker und übte diesen Beruf viele Jahre aus — bis zum Fall des Talibanregimes, als er sich entschloss zurückzukehren und sich am Wiederaufbau seines Landes zu beteiligen. Im Frühjahr 2003 eröffnete er seine eigene Werkstatt in Kabul: ein Mann mit improvisiertem Werkzeug, der von Hand fertigte, was sonst eine voll ausgestattete europäische Einrichtung verlangt — damit Menschen mit Kriegsverletzungen oder Behinderungen eine neue Lebensperspektive finden. Alles, was dieses Haus heute tut, begann mit dieser Entscheidung.
2004 – 2005 · Empor
Freunde in Deutschland
Um seine Werkstatt auf ein dauerhaftes Fundament zu stellen, schloss sich Wali einem Kreis von Unterstützern in Deutschland an — darunter Rudolf Jaerschky, der Empor gründete (registriert 2007, NGO Nr. 995, Wirtschaftsministerium) und die letzten zwanzig Jahre seines Lebens Maschinen, Material und Spenden für Kabul zusammentrug. Sylvia Glaser war schon 2004, in den frühesten Tagen dieses Weges, nach Kabul gereist; ein Jahr später kamen Rudolf und seine Frau, um Walis Arbeit mit eigenen Augen zu sehen. Was Kabul brauchte, haben diese Freunde beschafft.
Seit 2004 · München
Die Münchner Lebensader
Vom Büro für Rückkehrhilfen (Coming Home) im Sozialreferat der Landeshauptstadt München hält Sylvia Glaser unsere deutsche Seite in Bewegung: Sie pflegt die Beziehungen, sammelt die Sachspenden, führt das Lager und organisiert jeden Container von München nach Kabul — seit zwei Jahrzehnten.
Jahr für Jahr
Ein Lager voller zweiter Leben
Rollstühle und Rollatoren in Reihen, Krücken im Bündel, Maschinen deutscher Partner — darunter Ottobock, Streifeneder und Kurtze — auf Paletten verzurrt: Im Münchner Lager wird jede Spende sortiert, gezählt und verpackt. Nichts wird verschwendet; alles ist für einen Patienten in Afghanistan bestimmt.
Alle zwei Jahre
Verladetag
Dann kommt der Morgen, an dem der Container am Tor steht. Palette für Palette laden Sylvias Kolleginnen und Kollegen zwanzig Fuß Hoffnung — treu, all die Jahre hindurch. Jedem Einzelnen von ihnen: Danke.
Kabul
Und Kabul empfängt
Wochen später öffnen sich die Türen wieder — in Kabul. Deutsche Maschinen werden ausgepackt und auf unsere Werkbänke geschraubt; aus Kisten werden Regale voller Teile; Patienten finden zu uns. Aus diesen Containern hat Wali über dreißig eigene Fachkräfte ausgebildet — und den Ruf aufgebaut, den wir heute tragen: deutsche Qualität mit echter menschlicher Fürsorge.
Eine Premiere für Afghanistan
Wir waren die erste orthopädische Werkstatt in Afghanistan, die Prothesen mit Silikon-Linern versorgte — als kaum jemand im Land wusste, was das überhaupt ist.
In Dankbarkeit
Rudolf Jaerschky, Sylvia Glaser und allen Kolleginnen und Kollegen, die über all die Jahre Container beladen haben — diese Werkstatt steht, weil ihr sie getragen habt.
03 — Feldprojekte
Versorgung, die über die Werkstatt hinausreicht.
Neben unserer täglichen Arbeit in Kabul hat Empor gezielte Projekte mit angesehenen internationalen Partnern umgesetzt — und Patienten weit entfernt von der Hauptstadt erreicht.
04 — Wofür wir stehen
Grundsätze, nach denen wir arbeiten.
Präzision
Deutsche Materialien und Technik, gemessene Toleranzen und sorgfältige Anpassung — jedes Mal.
Würde
Patienten sind Partner. Wir hören zu, erklären und respektieren die Ziele jedes Einzelnen.
Eigenständigkeit
Orthopädische Hilfsmittel im Haus aus Rohmaterial gefertigt — als Weg zu voller Unabhängigkeit.
Zugänglichkeit
Aufsuchende Arbeit, Überweisungen und Nachsorge, damit Entfernung nie zur Hürde für Versorgung wird.
Angepasste Prothesen
Versorgte Orthetik-Patienten
Jahre im Dienst
Fachkräfte & Techniker
05 — Anerkennung
Über Kabul hinaus bekannt.
Mehr als zwei Jahrzehnte Ausstellungen, internationale Besucher und deutsch ausgestattete Werkstätten — der stille Beweis, dass die Arbeit Bestand hat.

















06 — Partner
Gemeinsam mit vertrauten Partnern.
Wir arbeiten mit Partnern in Deutschland und den Vereinten Nationen zusammen, um Versorgung auf Weltklasseniveau nach Afghanistan zu bringen.

ACAP-III-Partner (2015)

München · Rückkehrhilfen
reintegration@muenchen.deFörderer & Sponsoren
Firmen und Organisationen, die Empor e.V. mit Sach- und Geldspenden unterstützen — in alphabetischer Reihenfolge.
Förderte 2005 die Ausbildung weiblicher Fachkräfte
NGO für medizinische Versorgung und Bildung afghanischer Kinder
Stiftungsmittel förderten die Einrichtung der Werkstatt in Kunduz
Entwarf das Logo von Empor
Geldspenden für die Ausstattung der Werkstätten
Orthopädische Hilfsmittel für die Spendentransporte
Transportkostenzuschuss für die Hilfstransporte
Unterstützt seit 2005 die Sammlung von Sachspenden
Orthopädische Hilfsmittel für die Spendentransporte
Arbeitet eng mit Empor zusammen und organisiert die jährlichen Hilfstransporte
Orthopädische Hilfsmittel für die Spendentransporte
Stiftungsmittel ermöglichen die Versorgung behinderter Kinder und junger Minenopfer
Materialien für die jährlichen Hilfstransporte seit 2005
Jährlich mehrere Paletten Sachspenden
Unterstützt die Sammlung von Sachspenden für die Hilfstransporte
Kommen Sie vorbei und lernen Sie das Team kennen.
Besuchen Sie unsere Werkstatt in Taimani für eine Befundung oder wenden Sie sich mit jeder Frage zu Prothetik, Orthetik oder Rehabilitation an uns.

