
01 — Über uns
Mobilität, konstruiert im Herzen von Kabul.
Tech Orthopedic Service ist die Werkstattmarke der Empor Organization — einer registrierten afghanischen NGO, die seit 2005 Prothetik und Orthetik von Weltklasse im eigenen Land fertigt.
Unsere Mission
Bewegung, Selbstständigkeit und Würde zurückzugeben — jedem Patienten, der zu uns kommt.
Wir verbinden original deutsche Komponenten und Technik mit handwerklichem Können und langfristiger Begleitung, damit unsere Hilfsmittel nicht nur auf dem Papier passen — sondern im echten Leben funktionieren, auf den Straßen Kabuls, bei der Arbeit und in der Schule. Best quality for better life.
02 — Unsere Geschichte
Von der Ein-Mann-Werkstatt zum landesweiten Dienst.
Zwei Länder, ein Versprechen — das sind die Menschen und die Jahre, die es getragen haben.
2004 – 2005 · Der Anfang
Bevor es die Werkstatt gab
Die Geschichte beginnt vor der Werkstatt. 2004 — in den frühesten Tagen dieses Weges — reiste Sylvia Glaser vom Büro für Rückkehrhilfen der Landeshauptstadt München (Coming Home) nach Kabul. Ein Jahr später eröffnete Abdul Wali Nawabi dort eine kleine Werkstatt: ein Mann mit improvisiertem Werkzeug, der von Hand fertigte, was sonst eine voll ausgestattete europäische Einrichtung verlangt. Im selben Jahr kamen Empor-Gründer Rudolf Jaerschky und seine Frau nach Afghanistan, um die Arbeit mit eigenen Augen zu sehen.
Zwanzig Jahre
Rudolf Jaerschky — das Herz von Empor
Um die Werkstatt auf ein festes Fundament zu stellen, fand Wali in Deutschland einen Kreis von Unterstützern — allen voran Rudolf Jaerschky, der die letzten zwanzig Jahre seines Lebens dem Aufbau von Empor widmete (registriert 2007, NGO Nr. 995, Wirtschaftsministerium). Maschinen, Material, Spenden, Freundschaften: Was Kabul brauchte, hat Rudolf gefunden. Alles, was wir heute fertigen, steht auf dem Fundament, das er gelegt hat.
Seit 2004 · München
Sylvia Glaser — die Münchner Lebensader
Vom Coming-Home-Büro des Münchner Sozialreferats aus trägt Frau Sylvia Glaser seit zwei Jahrzehnten unsere deutsche Seite — bis heute. Sie hält jede Beziehung lebendig, sammelt die Sachspenden, führt das Lager, pflegt die Verbindungen zu deutschen Werkstätten und organisiert jeden Container von München nach Kabul. Wir sind glücklich, sie an unserer Seite zu haben.
Jahr für Jahr
Ein Lager voller zweiter Leben
Rollstühle und Rollatoren in Reihen, Krücken im Bündel, Maschinen deutscher Partner — darunter Ottobock, Streifeneder und Kurtze — auf Paletten verzurrt: Im Münchner Lager wird jede Spende sortiert, gezählt und verpackt. Nichts wird verschwendet; alles ist für einen Patienten in Afghanistan bestimmt.
Alle zwei Jahre
Verladetag
Dann kommt der Morgen, an dem der Container am Tor steht. Palette für Palette laden Sylvias Kolleginnen und Kollegen zwanzig Fuß Hoffnung — treu, all die Jahre hindurch. Jedem Einzelnen von ihnen: Danke.
Kabul
Und Kabul empfängt
Wochen später öffnen sich die Türen wieder — in Kabul. Deutsche Maschinen werden ausgepackt und auf unsere Werkbänke geschraubt; aus Kisten werden Regale voller Teile; Patienten finden zu uns. Aus diesen Containern haben wir über dreißig eigene Fachkräfte ausgebildet — und den Ruf aufgebaut, den wir heute tragen: deutsche Qualität mit echter menschlicher Fürsorge.
Eine Premiere für Afghanistan
Wir waren die erste orthopädische Werkstatt in Afghanistan, die Prothesen mit Silikon-Linern versorgte — als kaum jemand im Land wusste, was das überhaupt ist.
In Dankbarkeit
Rudolf Jaerschky, Sylvia Glaser und allen Kolleginnen und Kollegen, die über all die Jahre Container beladen haben — diese Werkstatt steht, weil ihr sie getragen habt.
03 — Feldprojekte
Versorgung, die über die Werkstatt hinausreicht.
Neben unserer täglichen Arbeit in Kabul hat Empor gezielte Projekte mit angesehenen internationalen Partnern umgesetzt — und Patienten weit entfernt von der Hauptstadt erreicht.









04 — Wofür wir stehen
Grundsätze, nach denen wir arbeiten.
Präzision
Deutsche Materialien und Technik, gemessene Toleranzen und sorgfältige Anpassung — jedes Mal.
Würde
Patienten sind Partner. Wir hören zu, erklären und respektieren die Ziele jedes Einzelnen.
Eigenständigkeit
Orthopädische Hilfsmittel im Haus aus Rohmaterial gefertigt — als Weg zu voller Unabhängigkeit.
Zugänglichkeit
Aufsuchende Arbeit, Überweisungen und Nachsorge, damit Entfernung nie zur Hürde für Versorgung wird.
Angepasste Prothesen
Versorgte Orthetik-Patienten
Jahre im Dienst
Fachkräfte & Techniker
05 — Anerkennung
Über Kabul hinaus bekannt.
Zwanzig Jahre Ausstellungen, internationale Besucher und deutsch ausgestattete Werkstätten — der stille Beweis, dass die Arbeit Bestand hat.


































06 — Partner
Gemeinsam mit vertrauten Partnern.
Wir arbeiten mit Partnern in Deutschland und den Vereinten Nationen zusammen, um Versorgung auf Weltklasseniveau nach Afghanistan zu bringen.

ACAP-III-Partner (2015)

München · Rückkehrhilfen
reintegration@muenchen.deFörderer & Sponsoren
Firmen und Organisationen, die Empor e.V. mit Sach- und Geldspenden unterstützen — in alphabetischer Reihenfolge.
Förderte 2005 die Ausbildung weiblicher Fachkräfte
NGO für medizinische Versorgung und Bildung afghanischer Kinder
Stiftungsmittel förderten die Einrichtung der Werkstatt in Kunduz
Entwarf das Logo von Empor
Geldspenden für die Ausstattung der Werkstätten
Orthopädische Hilfsmittel für die Spendentransporte
Transportkostenzuschuss für die Hilfstransporte
Unterstützt seit 2005 die Sammlung von Sachspenden
Orthopädische Hilfsmittel für die Spendentransporte
Arbeitet eng mit Empor zusammen und organisiert die jährlichen Hilfstransporte
Orthopädische Hilfsmittel für die Spendentransporte
Stiftungsmittel ermöglichen die Versorgung behinderter Kinder und junger Minenopfer
Materialien für die jährlichen Hilfstransporte seit 2005
Jährlich mehrere Paletten Sachspenden
Unterstützt die Sammlung von Sachspenden für die Hilfstransporte
Kommen Sie vorbei und lernen Sie das Team kennen.
Besuchen Sie unsere Werkstatt in Taimani für eine Befundung oder wenden Sie sich mit jeder Frage zu Prothetik, Orthetik oder Rehabilitation an uns.

